Pädagogisches Verständnis und Methoden
Unser pädagogisches Verständnis
Das Erleben von körperlicher Stärke, Spaß an der Auseinandersetzung mit sich selbst und anderen und der spürbaren Zunahme von Ressourcen ist die kraftvolle Grundlage unserer Arbeit.
Echt Stark vergrößert den Wahrnehmungs- und Handlungsspielraum von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Wir üben mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen den verantwortungsbewussten Umgang mit eigenen Aggressionen ebenso wie den sicheren und deeskalierenden Umgang mit Gewalt durch andere.
Sozialkompetenzen wie Team- und Konfliktfähigkeit, Einfühlungsvermögen, gesundes Selbstmanagment, etc. sind Fähigkeiten, die wir trainieren und fördern, weil sie die aktive und lustvolle Teilnahme am gesellschaftlichen Zusammenleben möglich machen und Grundlage sind für das Erreichen von (beruflichen) Lebenszielen.
Wir sind der Überzeugung: Je früher Kinder diese Trainings kennen lernen, umso besser! Denn es kann sich schon im Kindergarten als offensichtlich ganz "normal" einprägen, dass sich Große gegen Kleine, Starke gegen Schwache, Jungen gegen Mädchen oder Laute gegen Leise durchsetzen. Wir möchten vor allem bei Praktikern erzieherischer und lehrender Berufe ein kritisches Bewusstsein dafür schaffen, auf diese vermeintliche "Normalität" aktiv und reflektiert Einfluss zu nehmen. Konflikte können als lustvolle Herausforderung und Chance zu Veränderungen angenommen werden.
In unseren Seminaren und Trainings
- vermitteln wir Risiko-Kompetenz,
- ermöglichen wir respektvollen konstruktiven Umgang mit Konflikten,
- stärken wir Kreativität und Intuition,
- regen wir Ich-Stärkung an,
- bieten wir Selbsterfahrungs-Orte an,
- sensibilisieren wir Genuss- und Erlebnisfähigkeit,
- vermitteln und trainieren wir Techniken zur Deeskalation,
- füllen wir den Begriff „Gewaltprävention“ mit Kraft und Leben.
Folgende Methoden und Techniken wenden wir an:
- Systemische lösungsorientierte Prozessarbeit
- Transaktionsanalyse
- Konfrontative Pädagogik
- systemische Konfliktanalyse
- verschiedene kommunikationstheoretische Modelle
- Wahrnehmungs- und Körperübungen
- Soziometrie
- Rollenspiel
- Selbstmanagement im Umgang mit Wut und Aggression
- Ressourcen-Transfer: Umgang mit Abgrenzung, Angst und Panik
- Kreative Ansätze: Phantasie-Reisen, Malen, Geschichten, etc.
- Aktionsspiele: Regeln erarbeiten, nach diesen "kämpfen" lernen, etc.
- Reflexion eigener Gewalterfahrungen und Gewaltbeobachtungen
- Informationen mit verschiedenen Medien zu kinder- und jugendspezifischen Themen wie Gewalt, Sucht, Sexualität, körperliche Veränderungen und zu Beratungsangeboten, etc.