Diese Angebote richten sich an LehrerInnen und ErzieherInnen, SozialpädagogInnen und MitarbeiterInnen von Institutionen wie Jugend- und Sozialamt, Polizei, Öffentlicher Nahverkehr, etc.,
- die sich im Rahmen Ihres Arbeitsauftrages mit dem Thema "Gewalt" auseinandersetzen und dafür sorgen, dass Kinder und Jugendliche Möglichkeiten finden, Gewalt zu vermeiden
- die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, welche (häusliche)Gewalt erleben und Gewalt weitergeben
- die auf Kinder und Jugendliche reagieren wollen, für die ihre Umwelt ein Ort von gewaltsamer verbaler und körperlicher "Anmache" und ständiger Verunsicherung ist
- die gezielt vorbereitet sein möchten, auf gewalttätiges Verhalten präventiv und in der konkreten Situation angemessen zu reagieren,
sowie an interessierte Eltern.
Inhalte
Maßgebend für die inhaltliche Gestaltung sind v.a. die Themen der TeilnehmerInnen.
Diese können sein:
-
Wie sind meine eigenen Strategien, Positionen und Überzeugungen zu Konflikten, Gewalt und Eskalation?
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Wie gewährleiste ich meine eigene Sicherheit in Gewaltsituationen?
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Wie kann ich eskalierende Situationen rechtzeitig wahrnehmen und konstruktiv handeln?
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Wie schaffe ich gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen ein gewaltfreies Klima für ihr individuelles Lebensumfeld?
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Wie vermittle ich Konfliktlösungen jenseits von Gewalt und Gewaltandrohung?
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Was kann ich Kindern und Jugendlichen anbieten, die Gewalt erfahren haben?
Das Training ist praxis- und selbsterfahrungsbezogen angelegt.
Sie lernen konfrontative und andere Interventionsstrategien kennen.
Durch praktische Übungen erlangen Sie die Sicherheit und Kompetenz, die Sie in Ihrem Alltag brauchen.
Für geschlossene Teams aus der sozialen oder pädagogischen Arbeit bieten wir auch bedarfsorientierte "maßgeschneiderte" Fortbildungen an.
Bitte setzen Sie sich mit uns in Verbindung, wenn Sie Interesse an einer internen Fortbildung zu Gewaltprävention und / oder Deeskalation haben. Wir klären gerne in einem Vorgespräch ihre konkreten Themen und Bedürfnisse, den zeitlichen Rahmen und ihre Investitionen.
Unsere nächsten offenen Fortbildungen mit den Modulen
- gewaltfreie Kommunikation
- Klärung des Gewaltbegriffs
- Informationen zu den Hintergründen von Gewalt, Aggression und Konflikten
- praktisches Handwerkszeug für den beruflichen und privaten Alltag
- praktische Übungen zur Selbstreflexion und zum Selbstmanagement
- erlebnispädagogische Module im Kontext der Gewaltprävention
Aktuelle Fördermöglichkeiten für Fortbildungen
Zertifizierte Ausbildung zum Echt Stark-Gewaltpräventionstrainer /-Trainerin
Diese Ausbildung zum zertifizierten Gewaltpräventionstrainer / - Trainerin umfasst 5 Module a 2 Ausbildungstage (jeweils 12 Stunden) in einem Tagungshaus in der Pfalz / Nähe Landau.
Die einzelnen Themenblöcke können auch einzeln gebucht werden.
Modul I: 20./21.05.2011
- Inhalte: Tools und Handwerkszeug für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zu den Themen Sozialkompetenz, Deeskalation und Gewaltprävention
- Wir orientieren uns an den Bedürfnissen der Teilnehmenden und bieten einen Tag voller Tools und Übungen zur Selbstreflexion und vor allem auch zum interaktiven Gebrauch für den Alltag.
- Echt Stark schafft Raum für Ihre Fragen aus dem pädagogischen Alltag:
- Wann biete ich wem welche Übungen an, auf was muss ich bei der Durchführung achten, was will ich mit der Übung erreichen, wie muss ich die Übung begleiten, wie reflektiere ich mit Kindern und Jugendlichen den Prozess und die Gefühle, die bei der Übung entstanden sind?
- Themen sind:
- selbstbestimmt Regeln finden und Umgang mit Regeln installieren
- raufen, kämpfen, verlieren und gewinnen
- Grenzen kennen, wahren, respektieren und eigene Grenzen auch mal bewusst überschreiten
- Gefühle erkennen, benennen und angemessen ausdrücken
- Nehmen Sie einen „großen Sack“ voller Übungen mit nachhause!
Modul II :17./18.06.2011
- Inhalte: Die eigene Biographie im Umgang mit Konflikten und Gewalt, Selbstreflexion und Selbstmanagement, Erkennen und Umlenken von eigenen hemmenden Dynamiken
- Wir orientieren uns an den Themen der Teilnehmenden und bieten einen geschützten Raum an, um die eigene Grunddynamik vor dem Hintergrund der eigenen Werte und Lebenserfahrungen zu reflektieren.
- Fragen sind z.B.:
- Welche Strategien haben mir wann in meinem Leben bei Konflikten und Gewalterlebnissen geholfen? Wie kann ich mein Handlungsspektrum erweitern?
- Kenne ich meine Grenzen und kann ich sie angemessen wahren?
- Kann ich Konflikte als Teil des Zusammenlebens bejahen?
- Gehe ich Konflikten am liebsten aus dem Weg oder ist meine Maxime „viel Feind – viel Ehr“?
- Mein Umgang mit Konflikten als Frau/ als Mann
- Was sind meine persönlichen Glaubenssätze? Welche Kraft liegt in deren Veränderung und wie geht das?
Wir stellen vielfältige Coaching-Übungen vor, um sich der eigenen Grenzen bewusst zu werden und um diese zu erweitern, und um Störfelder zu bearbeiten und hemmende Dynamiken umzulenken.
Modul III : 21./22.10.2011
- Inhalte: "Keine Gewalt ist auch keine Lösung!?
- Von der Wertschätzung von Konflikten zu gewaltfreien Handlungsstrategien in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
- Stellen Sie sich auch oft folgende Fragen:
- Wie sind meine eigenen Strategien, Positionen und Überzeugungen im Kontext von Gewalt und Eskalation?
- Wie gewährleiste ich meine eigene Sicherheit in Gewaltsituationen?
- Wie kann ich eskalierende Situationen rechtzeitig wahrnehmen und konstruktiv handeln?
- Wie vermittle ich Kindern und Jugendlichen Sozialkompetenz für ihr individuelles Lebensumfeld und biete Konfliktlösungen jenseits von Gewalt und Gewaltandrohung an?
- Wie kann ich Kindern und Jugendlichen unterstützen, die Gewalt erfahren haben?
- Das Seminar ist praxis- und selbsterfahrungsorientiert. Sie lernen konfrontative, systemische und andere Interventionsstrategien kennen. Durch vielfältige praktische Übungen erlangen Sie die Achtsamkeit und Kompetenz, die Sie in Ihrem Alltag brauchen.
Modul IV: 02./03.12.2011
- Inhalte: "Keine Gewalt! Konflikt – ich komme!
- Meine Erfahrungen, meine Werte und mein generalisierter Umgang mit Konflikten. Wie ist mein persönliches Gewaltempfinden und was ist Gewalt für mich? Verständnis von Gewaltdefinitionen in Theorie und Praxis und im Alltag anwendbare Übungen dazu.
- Wir bieten Methoden und Handwerkszeug, um Situationsdynamiken zu führen und zu bestimmen. Sie lernen, ressourcenorientiert mit allen Aspekten von Aggression umzugehen. Der praxisorientierte Anteil des Seminars wird begleitet von Theorieeinheiten über die Entstehung von Gewalt, Neues aus der Hirnforschung und Sozialpsychologie.
Modul V: 28./29.01.2012
- Inhalte: Mächtig – Gewaltig! Gewaltfreie Kommunikation
- Was ist gewaltfreie Kommunikation? Welches Rollenverständnis als Frau/ Mann will ich „rüberbringen“? Übungen zum präventiven Umgang in Konfliktsituationen mit mir selbst und mit Kindern und Jugendlichen. Wir nutzen und reflektieren unsere verbale Präsenz und unsere Körpersprache.Wir trainieren gewaltfreie und konfrontative Kommunikation und unsere Standfestigkeit in vielen Übungen. Eigene Ressourcen und innere Kraftbilder kennenlernen und sie erfolgreich kommunizieren!
- Ihre Investition (ohne Übernachtung und Verpflegung):
- - bei Einzelbuchung: 250.- Euro inkl 19 % MwSt. / Modul
- - bei einer verbindlichen Buchung aller 5 Module: 1125.- Euro
In der Seminargebühr ist die Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Mediationscoaching (DGMC) enthalten.